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Warmes Wasser fließt durch ein Kupferlamellenrohr (1). Vom Boden strömt kalte Luft in die Heizleiste, wird erwärmt und steigt dicht an
der Wand nach oben. Dadurch wird die Wandoberfläche aufgeheizt. Eine milde Wärmestrahlung (2) sorgt schnell und rundum für Ihr Wohlbefinden. Sie ist unabhängig von der
Wärmespeicherfähigkeit der Wand. Eine Leichtbauwand strahlt die Wärme ebenso gut ab wie eine massive Wand. Der Unterschied: Nach Abschalten der Heizung gibt die Massivwand noch
längere Zeit Wärme ab, während die Leichtbauwand schnell auf Raumtemperatur abgekühlt ist.
Die Luftbewegung ist gering - die Raumluft bleibt fast frei von aufgewirbeltem Staub. Die von den Wandoberflächen abgegebene Wärmestrahlung
verteilt sich gleichmäßig im ganzen Raum.
Wichtig: Je länger die Heizleistenstrecken sind und je niedriger dadurch die Vorlauftemperatur sein kann, umso besser kommt der angenehme
Heizleisten-Effekt zur Geltung.
Die Art der Wärmeerzeugung (Gas- oder Ölkessel, Wärmepumpe, Elektrospeicher...) spielt für die Funktion der Heizleisten keine Rolle.
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